TVI nimmt Hürde HaWei

Zittern bis zum Schluss obwohl deutlich überlegen

Der TVI hat sein Auswärtsspiel im harzfreien Hambrücken/Weiher verdient mit 26:24 gewonnen. Dabei tat sich der TVI unnötig schwer und hätte aufgrund unkonzentrierter 4 Minuten fast noch den Sieg verschenkt.

Die Gastgeber, die immerhin den TV/HC Odenheim Unteröwisheim, hartnäckigster Verfolger des TVI, deutlich bezwungen hatten, begannen stark und führten schnell mit 4:1. Ispringen fing sich aber in der Folge, stand besser in der Abwehr und auch die tiefstehende Sonne, die den Mittelblock und Torhüter Mathis Vogt blendete, konnte nicht verhindern, dass der TVI nun das Kommando übernahm. Obwohl man im Angriff mit dem harzfreien Spielgerät nach wie vor seine Mühe hatte, konnte man sich bis zur Pause auf 12:9 absetzen. Hervorragend die beiden Außen Sören Apelt und Nico Müller, die ihre Chancen souverän verwandelten.

Nach dem Wechsel hielt Ispringen ohne zu glänzen den Gegner souverän auf Distanz. Bis auf sechs Treffer konnte sich der TVI absetzen, aber irgendwie gelang es nicht, den Sack endgültig zuzumachen. Dennoch schien beim Stand von 19:24 fünf Minuten vor dem Ende die Messe gelesen. Dann allerdings setzte Hawei mit einer offenen Deckung alles auf eine Karte und Ispringen agiert nun vollkommen von der Rolle. Technischer Fehler um technischer Fehler führte dazu, dass die Gastgeber wieder Morgenluft witterten. Beim Stande von 23:25 40 Sekunden vor dem Ende lenkte Hannes Vogt einen Wurf der Gastgeber mit den Fingerspitzen an den Innenpfosten, der Abpraller landete beim TVI und Steffen Kunz machte mit dem 23:26 den Deckel auf den Auswärtssieg.

57 Minuten hatte der TVI eigentlich eine gute Partie gemacht und souverän agiert. Zum Schluss hieß es durchatmen und jubeln. Am Sonntag in Wössingen muss aber eine Leistungssteigerung her. Dort hängen die Punkte noch höher.

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TVI mit zweiter Saisonniederlage

Ein Berg allein macht kein Gebirge

Der TVI ist mit einer herben 26:32 Klatsche vom Spiel beim TSV Rintheim zurückgekehrt.

Von der ersten Sekunde an war abzusehen, dass für einen Sieg es an diesem Abend echte Kerle braucht. Diese Anforderung erfüllte nur David Mönch genannt der Berg und Robin Mandic. Der Rest stand vor allem in der Defensive zumeist Spalier und ließ die wurfstarken Gastgeber gewähren. Hinzu kam das beide Torhüter des TVI nicht den besten Abend hatten. Da auf der Gegenseite aber auch deren Keeper keinen Sahnetag hatte war der Spielstand bis zum 11:11 offen. Freilich lag das hauptsächlich am bärenstarken David Mönch dem an diesen Abend bei 12 Versuchen 9 Treffer gelangen. Vorentscheidend schwächte sich der TVI durch unnötige Zeitstrafen dann selbst, weshalb Rintheim eine 16:14 Führung in die Pause nahm.

Wer sich vom Ispringer Anhang nun eine Steigerung in der Defensive in Halbzeit zwei erhoffte wurde herb enttäuscht. Den nun lief es vorne auch nicht mehr und man scheiterte im Angriff an sich selbst oder an nun etwas besser im Spiel befindlichem Torhüter der Gastgeber. Beim Stand von 23:16 war die Messe quasi gelesen. Ispringen kämpfte nun, kam auf 22:25 heran, bekam aber in der Defensive weiterhin keinen Zugriff. So verlor man letztlich auch in der Höhe verdient und muss sich gewaltig steigern, um im Monat der Wahrheit März mit 3 schweren Auswärtsspielen in Hawei, Wössingen und LiHoLi wieder eine sattelfeste Defensive stellen zu können.

Auffällig dass das schwache Abwehrverhalten gegen Forst eine Woche zuvor doch kein Unfall war, sondern dass einfach die Erkenntnis reifen muss, dass ohne Kampf die Bäume nicht in den Himmel wachsen.

Derby, hitzige Stimmung, Zeitstrafen

TVI gewinnt knapp in Neuenbürg mit 24:25

Ein packendes Derby zwischen der Badenligareserve des HC Neuenbürg und dem Tabellenführer TV Ispringen sahen die Zuschauer am vergangenen Samstag in der Neunbürger Stadthalle. Nach 60 nervenaufreibenden Minuten erobert der TVI die Neuenbürger Festung etwas glücklich und beschert dem HCN 2 die erste Heimniederlage der Saison.

Der Derby-Charakter zeigte sich von Beginn der Partie an. Wenig Tore, viele progressive Strafen. Nach 11 Minute waren bereits alle Verwarnungen aufgebraucht und 3 Hinausstellungen ausgesprochen. Die Hausherren kamen besser in die Partie und führten bis Mitte der ersten Halbzeit bereits mit 7:3. Coach Erlenmaier reagierte mit einer Auszeit. Durch eine 3-fache Überzahl kam der TVI wieder heran und konnte zum 8:8 ausgleichen. Bis zur Halbzeit blieb die Partie Ausgeglichen und beim Stand von 11:10 ging es in die Kabinen. Durch die kleinliche Linie und das konsequente Ahnden von Reklamationen der Unparteiischen gingen bereits 6 Verwarnungen, 10 Zeitstrafen und 2 Disqualifikationen in die Statistik ein.

Auch der zweite Durchgang blieb weiter spannend. Die Ispringer Defensive bekam die Gerwig Brüder nur schwer in den Griff und im Angriff hatte man seine Probleme mit dem stark aufgelegten Torwart des HCN. Mitte der zweiten Halbzeit schien der Knoten geplatzt zu sein. Mit einem kurzen Lauf erspielte sich die Mannschaft eine 15:20 Führung. Die Neuenbürger reagierten prompt mit einer Auszeit. Der Ispringer Anhang hoffte nun, dass der TVI den Sack zu macht. Jedoch gab man die Führung sofort aus den Händen. Technische Fehler, 5 Sekunden Angriffe und schlechte Abschlüsse nutzten die Hausherren eiskalt aus und egalisierten die 5 Tore Führung in nicht einmal 4 Minuten. Unfassbar wie schnell der TV Ispringen die komfortable Führung aus der Hand gab. Bis dato war nur ein einziges Mal Zeitspiel gegen die Ispringer von den Schiedsrichter angezeigt worden. Der routinierten Mannschaft fehlte an diesem Abend vollkommen die Cleverness. Nach dem Schock nahm auch Ispringen eine Auszeit. Der TVI fing sich wieder, dank einer starken Abwehrleistung von Pascal Stoll gegen den wurfstarken Niko Gerwig und führte 5 Minuten vor dem Ende mit 21:24. Leider leistete man sich eine unnötige Zeitstrafe und der Gastgeber kam wieder auf 23:24 ran. Die letzten 3 packenden Minuten brachen an. Robin Mandic brachte den TVI in Unterzahl in Führung. Der junge Phil Burkhardt auf Seiten der Neuenbürger verkürzte auf 24:25 und holte noch eine Zeitstrafe raus. Noch 2 Minuten auf der Uhr und der TVI musste die restliche Zeit in Unterzahl überstehen. Mit einem erneuten überhasteten Abschluss im Angriff kam der HCN erneut in Ballbesitzt und hatte die Chance auf den Ausgleich. Jedoch war noch zu viel Zeit auf der Uhr um diese komplett herunter zu spielen. Der TVI stellte trotz Unterzahl einen starken Abwehrverbund und zwang die Gäste zu einer Halbchance die ungenutzt blieb. Die Hausherren setzten alles auf eine Karte und deckten komplett offensiv und kamen durch ein Zeitspiel noch einmal 5 Sekunden vor dem Ende in Ballbesitz. Ein Pass mit abschließenden Wurf war noch drin. Ein gerader Unterzieher der Gäste war die letzte Chance auf den Ausgleich. Hannes Vogt warf sich mit dem ganzen Körper in die Torwartecke und Parierte unter großem Jubel der gesamten Mannschaft und der vielen mitgereisten Fans.

Am Ende stand ein glücklicher aber auch wichtiger Sieg zu buche, der In David Mönchs Partykeller noch ordentlich begossen wurde.

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TVI ohne Mühe gegen Schlusslicht Forst

Zweiter Anzug zwickt, aber passt

Der TVI hat ohne Mühe sein Heimspiel gegen den TV Forst mit 34:24 gewonnen.

In einem Spiel, welches eher den Charakter eines Testspiels hatte, war die Entscheidung bereits nach 10 Minuten gefallen. Da führte der TVI, obwohl er an diesem Abend auf die Dienste von Lukas Kunz, David Mönch, Kevin Reich und Hannes Vogt komplett verzichtete bereits mit 8:1. In der Folge ließ der TVI doch gehörig die Zügel schleifen, weshalb es den Gästen gelang besser ins Spiel zu finden und über ihren wurfgewaltigen Rückraum zu mehreren Treffern kamen.

Nach dem 18:10 Halbzweitstand schleppte sich die zweite Hälfte bis zum Abpfiff so dahin. So war auch Trainer Erlenmeier nach dem Abpfiff anzusehen, dass er nicht richtig zufrieden war. Vor allem die ansonsten starke Defensive ließ ausgerechnet gegen den Tabellenletzten so viele Gegentore wie in keinem anderen Heimspiel zu. Und das obwohl Mathis Vogt im Ispringer Gehäuse gut hielt. Im Angriff überzeugten einmal mehr die „Sauseblitze“ Apelt und Stoll, die insgesamt 19 der 34 Treffer erzielten.

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Samstag wird’s deutlich schwerer

Hohe Hürde in Rintheim

Am Samstag muss der TVI zum Team der Stunde nach Rintheim. Nach katastrophalen Start hat sich der vor der Runde als Aufstiegsfavorit gehandelte TSV Rintheim nun gefangen und personell auch nochmal nachgelegt. Mit nun sieben Siegen in Folge liegt der TSV auf Rang 4, allerdings nur aufgrund der weniger ausgetragenen Spiele gegenüber Durlach. Da der TSV mit Sicherheit zumindest noch auf Platz 2 und die mögliche Relegation spekuliert wird das eine ganz heiße Kiste. Da wird es wichtig sein, dass möglichst viele Ispringer die Reise nach Rintheim mit antreten und die Mannschaft unterstützen. Achtung der Anpfiff wurde auf 20:30 Uhr verlegt.

TVI siegt gegen Neureut

Viel Krampf und dennoch doppelter Grund zum Jubel

Der TVI hat sein Heimspiel gegen die TG Neureut trotz der bisher schwächsten Saisonleistung mit 27:22 gewonnen.

Gegen die Karlsruhe Gäste begann der TVI gewohnt furios und druckvoll und überrollte Neureut bis zum 8:3 Zwischenstand nahezu. Dann allerdings ließ sich der TVI von den vielen technischen Fehlern der Gäste anstecken und passte sich nahezu an. Mehrere Bälle landeten ungewollt beim Gegner oder auf der Tribüne und in der nun aufkommenden Hektik zeigte der Torhüter der Gäste auch noch eine starke Leistung. So kam die TG Neureut, die deutlich besser mit der ganzen Hektik auf der Platte zurechtkam, Tor um Tor heran. Beim Halbzeitstand von 13:11 betrug der Vorsprung nur noch 2 Treffer.

Nach dem Wechsel schien es so, als hätten die Jungs nun wieder ihren Rhythmus gefunden, doch das kurze Strohfeuer erlosch ebenso schnell wie in Halbzeit eins, weshalb die Gäste bis zum 23:20 in Schlagdistanz blieben. Das es nie wirklich eng wurde hatte man letzten Endes einem überragenden Robin Mandic zu verdanken, der für die an diesem Abend Glücklosen David Mönch und Lukas Kunz sehr gut in die Bresche sprang. Auch Pascal Stoll hatte sein Visier gut eingestellt und zeigte sich vom Siebenmeterstrich sicher.

Großer Jubel nach Abpfiff als bekannt wurde, dass Odenheim in Hambrücken Federn gelassen hatte. Ausruhen auf dem nun auf 4 Punkten angewachsenen Vorsprung sollte man sich aber nicht. Mit der Leistung vom Sonntag ist der Vorsprung schnell aufgebraucht. Bereits beim nächsten Auswärtsspiel beim Tabellendritten in Neuenbürg ist eine deutliche Leistungssteigerung Pflicht. Ansonsten jubelt die SG Odenheim/Unteröwisheim am kommenden Wochenende.

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